Lübecker Mitarbeitervertretungen diskutieren in Berlin über Demokratie in Betrieb und Gesellschaft

31.05.2017 | SPD-Fraktion im Dialog mit über 300 Betriebs- und Personalräten – Unter dem Motto „Demokratie in Betrieb und Gesellschaft“ hat die SPD-Bundestagsfraktion am heutigen Mittwoch den Dialog mit Betriebs- und Personalräten aus ganz Deutschland fortgesetzt. Die Konferenz war mit Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles, Bundesjustizminister Heiko Maas, SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann und dem SPD-Parteivorsitzenden Martin Schulz hochrangig besetzt. Mehr als 300 Arbeitnehmerinnenvertreter und Arbeitnehmervertreter waren der Einladung gefolgt. Auf Einladung der für Lübeck und die Ämter Berkenthin und Sandesneben zuständigen SPD-Bundestagsabgeordnete Gabriele Hiller-Ohm haben Betriebsräte der Lübecker Hafen-Gesellschaft, vom Drägerwerk und der Hauptpersonalrat Bundespolizei teilgenommen.

„Betriebliche Mitbestimmung gehört für uns Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten zu einer freien und demokratischen Gesellschaft. Sie ist Kern des deutschen Modells der sozialen Marktwirtschaft und lebendiger Ausdruck unserer Vorstellung von Wirtschaftsdemokratie. Deshalb werden wir sie politisch weiter stärken. Und wir werden uns denen entgegenstellen, die keine Demokratie in Betrieb und Gesellschaft wollen“, erklärt Hiller-Ohm.

Die SPD hat in den letzten Jahren viel für gute und sichere Arbeit erreicht. Jetzt kommt es darauf an, diese Erfolge offensiv zu vertreten. „Denn wer glaubt, die Union ist der Fels in der Brandung bei mehr Mitbestimmung, sicheren Renten, dem Kampf gegen prekäre Beschäftigung und für gute und sichere Arbeitsplätzen in Zeiten des digitalen Wandels der irrt sich gewaltig. Nur mit Mitbestimmung auf Augenhöhe kann der Wandel zur Arbeitswelt 4.0 erfolgreich, fair und menschlich gestaltet werden. Dafür steht die SPD. Das haben wir heute deutlich gemacht“, betont Hiller-Ohm.

„Der Austausch hat gezeigt: Es gibt sehr große Übereinstimmung zwischen Betriebs- und Personalräten und der SPD-Bundestagsfraktion. Wir werden auch in Zukunft nicht nachlassen, für gute und sichere Arbeit zu sorgen und die Mitbestimmung auszubauen“, so Hiller-Ohm.