Hiller-Ohm gratuliert Ilona Jarabek zum neuen Amt

Gabriele Hiller-Ohm mit Ilona Jarabek vor der MuK Bild: MuK

12.09.2018 |Ilona Jarabek, Geschäftsführerin der Musik- und Kongresshalle Lübeck, ist neue Präsidentin des Europäischen Verbands der Veranstaltungs-Centren (EVVC). Die Lübecker SPD-Bundestagsabgeordnete Gabriele Hiller-Ohm, tourismuspolitische Sprecherin ihrer Fraktion, gratulierte Ilona Jarabek jetzt persönlich beim Besuch in der MuK und sicherte ihre politische Unterstützung zu.

„Ich freue mich sehr, dass mit Ilona Jarabek erstmalig eine Frau – und dann auch noch aus Lübeck – dem EVVC vorsteht“, so Gabriele Hiller-Ohm. Der Verband repräsentiert rund 750 Veranstaltungszentren, Kongresshäuser, Arenen und Special Event Locations in ganz Europa. „Tagungen, Kongresse, Messen und Events sind ein wachsender Wirtschaftsfaktor in Deutschland“, erklärt die SPD-Abgeordnete. Seit 2006 hat die Gästezahl um mehr als 100 Millionen auf 405 Millionen zugelegt. In Europa liegt Deutschland als Tagungsstandort damit auf Platz 1 und weltweit hinter den USA auf Rang 2.

Die mehr als drei Millionen Veranstaltungen, die jährlich in Deutschland stattfinden, sind ein wichtiges Standbein des Deutschlandtourismus. „Wir wollen die positive Entwicklung mit einer nationalen Tourismusstrategie weiter befördern. Der globale Wettbewerb ist hart.

Die Veranstaltungsbranche muss sich deshalb besonders in Sachen Digitalisierung aber auch Internationalisierung rüsten. Das hat der EVVC mit seiner neuen Präsidentin auf dem Schirm. Ich freue mich auf eine noch engere Zusammenarbeit“, berichtet Hiller-Ohm, die Jarabek auch beim diesjährigen tourismuspolitischen Dialog der SPD-Bundestagsfraktion in Berlin begrüßen konnte.

Ein großes Thema ist die Sanierung der in die Jahre gekommenen Spielstätten und Veranstaltungshäuser in ganz Deutschland, die vor allem von den Kommunen geschultert werden muss. Das ist auch in Lübeck der Fall, wo die Hansestadt den Großteil der bis 2022 andauernden Sanierung der MuK für insgesamt rund 22 Millionen Euro aufbringt.

„Die SPD setzt sich schon lange für die Förderung der energetischen Sanierung von Gebäuden ein. Der Bund fördert dabei über KfW-Finanzierungen auch kommunale Veranstaltungseinrichtungen, energieeffizienter zu werden. Zudem unterstützen wir die Kommunen an anderen Stellen, um finanzielle Spielräume zu schaffen, wie beim Digitalpakt Schule und der Städtebauförderung“, so Hiller-Ohm.

Quelle: https://www.hl-live.de/aktuell/text.php?id=124741