Hiller-Ohm zu Besuch bei der AWO Heide

13.11.2018 Gabriele Hiller-Ohm, MdB und Sönke Rix, MdB zu Besuch bei der Arbeiterwohlfahrt Heide.

v.l.n.r.: Karsten Wessels, Gabriele Hiller-Ohm, Sönke Rix

13.11.2018 Heute habe ich gemeinsam mit meinem Kollegen Sönke Rix  die Arbeiterwohlfahrt in Heide besucht.

Geschäftsführer Karsten Wessels erläuterte uns bei Kaffee und Keksen die Arbeit. „Man kann so vieles machen, man muss es einfach nur tun“, ist sein Credo. Die AWO Heide sei vor 99 Jahren gegründet worden. Inzwischen hat sie 250 Mitglieder und 2500 Kundinnen und Kunden monatlich für ihre unterschiedlichen Angebote. Diese werden von 90 Beschäftigten betreut. Neben den 13 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten leisten 70 Ehrenamtler*innen monatlich über 2000 Stunden ehrenamtliche Arbeit für die AWO Heide.

Neben der Frage der Finanzierung haben mich und meinen Kollegen  vor allem die Organisation der täglichen „Tafel“ interessiert. Sie hat jeden Tag geöffnet und versorgt circa 2000 Kunden mit Lebensmitteln. Daneben bietet die AWO auch noch eine Kindertafel an, wo Kinder sowohl Frühstück, Mittagessen, Hausaufgabenhilfe als auch Betreuung bekommen können. Auch dieses Angebot wird (bedauerlicherweise) sehr gut angenommen. Unser aufrichtiger Dank gilt dabei den 13 ehrenamtlich Tätigen, die sich um die Kinder und Jugendlichen kümmern.

Der Besuch bei der AWO in Heide hat uns bestärkt, dass man Ehrenamtler*innen gar nicht genug für ihre Arbeit danken kann und dass wir uns in Berlin weiter Gedanken um eine Anerkennung dieser Arbeit machen müssen. Daneben nehmen wir mit, dass wir die Regelungen zur Beschäftigung gering Qualifizierter noch einmal genau in Augenschein nehmen müssen. Bürokratische Hemmnisse verhindern hier oft den Einstieg in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. „Das ist ein schöner Moment, wenn ich sehe, dass die Arbeit hier bei uns den Rücken wieder grade macht“, gab uns Karsten Wessels zum Abschied mit auf den Weg.