Sail United aus Lübeck gewinnt doppelt bei „Sterne des Sports“

Bild: © SPD Parteivorstand/Benno Kraehahn (CC-BY-SA 4.0)

Der Verein Sail United aus Lübeck, der sich für Inklusion im Wassersport einsetzt, hat den vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) initiierten „Sterne des Sports“-Publikumspreis gewonnen. Zudem wurde der Verein von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit dem zweiten Platz beim Jury-Preis „Sterne des Sports“ in Gold 2018 ausgezeichnet. Die Lübecker Bundestagsabgeordnete Gabriele Hiller-Ohm freut sich über die Auszeichnung und gratuliert:

„Herzliche Glückwünsche an Sail United für diesen großartigen Erfolg! Tobias Michelsen und Hermann Kröger haben sich für ihr inklusives Projekt diese große bundesweite Anerkennung verdient. Es ist toll, wie sie sich für Menschen mit Handicap einsetzen, damit diese Wassersport erleben können. Menschen, die im Rollstuhl sitzen, können so surfen oder segeln. Auch Menschen mit geistigen Behinderungen können bei Sail United Trend- und Funsportarten wie Stand Up Paddling im Wassersport erlernen. Dabei werden sie von den sportlichen Betreuern unterstützt, die gemeinsam mit ihnen auf dem Wasser sind. Das ist eine großartige Idee – und gelebte Inklusion. Damit ist der Verein, der am Kurstrand in Travemünde und Großenbrode am Fehmarnsund aktiv ist, Vorreiter in Deutschland. Natürlich hatte Sail United auch meine Stimme und die meines Teams. Ich bin mir sicher, dass die bundesweite Auszeichnung dem Verein für seine wegweisende ehrenamtliche Arbeit noch mehr Rückenwind gibt!“

Mit dem vom DOSB und dem Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken ausgelobten Wettbewerb „Sterne des Sports“ soll das gesellschaftliche Engagement in Sportvereinen belohnt werden. Sail United hat durch den Erfolg ein Preisgeld von insgesamt 9.500 Euro gewonnen.