Hiller-Ohm besucht Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Lübeck

In dieser Woche besuchte die Lübecker Bundestagsabgeordnete Gabriele Hiller-Ohm (SPD) das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Lübeck, wo auf dem Gelände Am Wasserbau 8 mehrere neue Betriebsgebäude entstehen.

Hiller-Ohm besucht Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt. Bild: WSA HL

Auf dem Foto:
Gabriele Hiller-Ohm (4. v. li.) mit Sebastian Ribbeck (Leiter des Außenbezirkes/Bauhofes, li.), Henning Dierken (Amtsleiter. 3. v. li.), Thomas Jürgensen (Ausbildungsleiter, 5. v. re.), Kerstin Hahnkamm (Gleichstellungsbeauftragte, 4. v. re.), Andreas Claasen (Leiter der Fachgruppe Nachrichtentechnik, 3. v. re.) sowie Auszubildenden

In dieser Woche besuchte die Lübecker Bundestagsabgeordnete Gabriele Hiller-Ohm (SPD) das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Lübeck, wo auf dem Gelände Am Wasserbau 8 mehrere neue Betriebsgebäude entstehen. Hiller-Ohm informierte sich im Gespräch mit dem Amtsleiter Henning Dierken, dem Leiter des Außenbezirks und Bauhofs Sebastian Ribbeck und dem Ausbildungsleiter Thomas Jürgensen über die Baufortschritte, die Ausbildung am Standort Lübeck sowie die Hafenentwicklung. Mit dabei waren auch der Leiter der Fachgruppe Nachrichtentechnik Andreas Claasen, der Personalratsvorsitzende Heino Federau sowie die Gleichstellungsbeauftragte Kerstin Hahnkamm.

„Ich freue mich, dass es mit den Baumaßnahmen vorangeht. Insgesamt nimmt der Bund dafür in den kommenden Jahren rund 12 Millionen Euro in die Hand, damit ein modernes Werkstattgebäude sowie weitere Betriebsgebäude und ein neuer Bauhafen entstehen können. Die Finanzierung ist im Bundeshaushalt abgesichert“, erklärt Hiller-Ohm.

Auch das in die Jahre gekommene Mehrzweckschiff „Scharhörn“, das vom WSA Lübeck zur Schadstoffunfall- und Brandbekämpfung, für Hilfeleistungen auf See wie das Notschleppen und für schifffahrtspolizeiliche Aufgaben eingesetzt wird, soll voraussichtlich im Jahr 2021 ersetzt werden. Das WSA Lübeck wird mit seiner modernen Verkehrszentrale in deutsch-dänischer Kooperation den Verkehr während des Baus des Fehmarnbelttunnels überwachen.

Besonders interessierte sich die SPD-Abgeordnete für die Ausbildung beim WSA Lübeck, wo mehr als 250 Beschäftigte tätig sind. Bei einer Besichtigung der Lehrwerkstätten für die Ausbildungsgänge Elektroniker/in für Geräte und Systeme, Industriemechaniker/in und Wasserbauer/in war Hiller-Ohm auch im Gespräch mit Auszubildenden und Beschäftigten. 20 Auszubildende sind derzeit in der Lehre beim WSA Lübeck. Jedes Jahr werden fünf bis zehn neue Ausbildungsplätze zur Verfügung gestellt. Hiller-Ohm: „Die Bundeswasserstraßenverwaltung ist auf Fachkräftenachwuchs angewiesen. Gerade Wasserbauer und Ingenieure werden händeringend gesucht. Ich könnte mir sehr gut eine Kooperation vom WSA Lübeck mit der Technischen Hochschule Lübeck, die Wasserbau als Fachgebiet hat, in Form eines dualen Studiums vorstellen. Das wäre sicher ein beidseitiger Gewinn für den Standort Lübeck.“

Auch die Hafenentwicklung stand im Fokus des Gesprächsaustauschs mit der Amtsleitung, die von Seiten der Hansestadt Lübeck mit einem neuen Hafenentwicklungsplan vorangebracht werden soll. „Klar ist, dass es bei der Hafenentwicklung auf eine gute Vernetzung zwischen WSA,

LPA, Hafenbetreibern und Politik ankommt. Lübeck kann und muss als Hafenstandort noch attraktiver werden“, so Hiller-Ohm. „Ich hoffe, dass künftig auch die Chance besteht, dass der Bund die Trave als Bundeswasserstraße wieder in die höchste Kategorie A aufnimmt und damit prioritär bei potentiellen Ausbaumaßnahmen behandelt. Für Lübeck als Ostseehafen mit starkem RoRo-Verkehr sollte das Bundesverkehrsministerium andere Maßstäbe als die reine Tonnage anlegen, die bei den großen Überseehäfen in Hamburg und Bremerhaven natürlich weitaus größer ist.“