Bürokratieentlastungsgesetz: Einchecken ins Hotel leicht gemacht

Per Gesetz wird überflüssige Bürokratie abgebaut. Davon profitiert auch die Tourismusbranche. Mit dem jetzt beschlossenen Bürokratieentlastungsgesetz wird das Meldeverfahren beim Einchecken in Hotels und Herbergen für Gäste und Unternehmen deutlich vereinfacht. Dazu erklärt die tourismuspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Gabriele Hiller-Ohm:

„Mit dem Dritten Bürokratieentlastungsgesetz tragen wir nachhaltig zur Entlastung der kleinen und mittelständischen Betriebe im Beherbergungsgewerbe bei. Wir kommen mit diesem Schritt auch einem dringenden Wunsch der Branche und vieler Gäste nach“ freut sich die tourismuspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Gabriele Hiller-Ohm. „Zukünftig muss bei der Anmeldung der Meldeschein nicht mehr handschriftlich per Stift ausgefüllt werden. Das spart viel Zeit, Nerven und Arbeit. Beherbergungsunternehmen können bei der Anmeldung neuer Gäste künftig auf digitale Hilfsmittel zurückgreifen und Unterschrift sowie Daten der Gäste unter Beachtung des Datenschutzes digital speichern.

Mit der neuen Regelung können etwa 150 Millionen ausgedruckte Meldescheine jährlich wegfallen. Das entspricht einer Einsparung von circa 52 Millionen Euro pro Jahr. Die Digitalisierung der Meldescheine ist eine große Erleichterung für die Branche, die in der Anschaffung, Bearbeitung, Lagerung und Vernichtung dieser nun erheblich entlastet wird.

 

Das neue Gesetz tritt im nächsten Jahr in Kraft. Dann haben die Hotel- und Übernachtungsbetriebe die Chance, den digitalen Meldeschein in ihren Unterkünften anzubieten.“