Der Kinderbetreuung den Stellenwert einräumen, den sie verdient!

Bild: Gabriele Hiller-Ohm

Am 11. Mai ist Tag der Kinderbetreuung, an dem die wichtige Arbeit der zahlreichen Betreuer:innen besonders gewürdigt werden soll. Kinder sind unsere Zukunft. Deswegen gehören gute Kinderbetreuung und frühe Bildung für alle Kinder zu den wichtigsten Zukunftsaufgaben in Deutschland. Gerade in der jetzigen Krise zeigt sich auch, dass die Kinderbetreuung systemrelevant ist. Dazu äußert sich die Lübecker SPD- Bundestagsabgeordnete, Gabriele Hiller-Ohm, Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales:

„Für mich ist klar: der Tag der Kinderbetreuung ist nicht nur am 11. Mai, sondern jeden Tag! Eine gute Kinderbetreuung sowie frühe Förderung für alle Kinder gehören zu den wichtigsten Zukunftsaufgaben in Deutschland. Damit Kinder von hochwertigen Bildungsangeboten profitieren und Eltern Familie und Beruf besser vereinbaren können, sind gute Betreuungsangebote eine wichtige Voraussetzung.

Gute Kinderbetreuung ist aber viel mehr als nur die Möglichkeit, das eigene Kind für eine bestimmte Zeit versorgt zu wissen. Kinderbetreuung ist auf viele Arten gut für Kinder: sie profitieren von hochwertigen Bildungsangeboten, finden erste Freundinnen und Freunde. In Kindertageseinrichtungen können sie toben, forschen, ihre Welt kennen lernen und sich kreativ ausleben. Frühe Bildung begleitet ihre ersten Schritte und legt einen wichtigen Grundstein für den späteren Bildungserfolg.

Kinder brauchen die bestmöglichen Voraussetzungen zum Aufwachsen – dafür hat sich die SPD-Bundestagsfraktion immer eingesetzt. Für die Kleinsten bedeutet das: Die Kitas und die Kindertagespflege müssen bedarfsgerecht und ordentlich ausgestattet sein, auch personell. Und sie sollten gebührenfrei sein. Dafür haben wir mit dem „Guten-KiTa-Gesetz“ gesorgt.

Die aktuelle Krise verdeutlicht den großen gesellschaftlichen Wert der Kinderbetreuung auf dramatische Weise. Kindertagesstätten sind systemrelevant, nicht nur für unsere Gesellschaft, sondern vor allem auch für die Kinder selbst. Denn Kinder brauchen andere Kinder. Kinder wollen die Welt entdecken. Das gilt besonders jetzt in der Krise. Familien brauchen deshalb dringend eine Perspektive, wie es weiter geht. Auch für viele Erzieherinnen und Erzieher ist die Ungewissheit belastend. Jeder Lösungsvorschlag muss aber sicherstellen, dass unsere Kleinsten, ihre Familien und die Erzieherinnen und Erzieher umfassend vor Infektionen geschützt sind.

Ich möchte mich deshalb an diesem Tag – auch ganz persönlich – bei den zahlreichen Kinderbetreuer:innen und der wichtigen Arbeit, die sie täglich leisten, bedanken. Ein Dank allein genügt aber nicht. Wir müssen dafür Sorge tragen, dass dieser wichtige Beruf auch die finanzielle Wertschätzung bekommt, die er verdient. Dafür werde ich mich weiterhin energisch einsetzen.“