Chance auf rund 50 Mio. Euro für Bahnlärm- und Erschütterungsschutz in Lübeck im Rahmen der Fehmarn-Belt-Hinterlandanbindung

Gabriele Hiller-Ohm auf dem Dach des Jakob-Kaiser-Hauses Bild: Gabriele Hiller-Ohm

Am Mittwoch wird der Verkehrsausschuss im Deutschen Bundestag über übergesetzliche Lärmschutzmaßnahmen im Rahmen der Hinterlandanbindung der Fehmarn-Belt-Querung debattieren. Auf Grundlage eines Forderungskatalogs des Dialogforums Feste Fehmarnbeltquerung haben CDU/ CSU und SPD einen gemeinsamen Antrag eingebracht. Demnach soll die Hansestadt Lübeck mit rund 50 Mio. Euro übergesetzliche Lärmschutzmaßnahmen profitieren. Dazu die Lübecker SPD-Bundestagsabgeordnete Gabriele Hiller-Ohm:

„Ich freue mich, dass nach einem langen Prozess der Öffentlichkeitsbeteiligung endlich der gemeinsame Antrag zu übergesetzlichen Lärmschutzmaßnahmen vorliegt. Lübeck kann hier mit rund 50 Mio. Euro zusätzlich zu gesetzlichen Maßnahmen rechnen.

Mit der Hinterlandanbindung der Fehmarn-Belt-Querung wird auf der Bahnstrecke zwischen Lübeck und Puttgarden ein erhöhtes Güterzug-Aufkommen erwartet. Das bedeutet auch eine zusätzliche Lärmbelastung für Anwohnerinnen und Anwohner.

Das Dialogforum Feste Fehmarnbeltquerung hatte sich frühzeitig dafür eingesetzt, die zusätzliche Lärmbelastung mittels übergesetzlichen Lärmschutzmaßnahmen abzufedern. Auch die Hansestadt Lübeck hat sich in das Dialogforum eingebracht. Ich freue mich sehr, dass alle Forderungen der Hansestadt im gemeinsamen Antrag von CDU/ CSU und SPD mit berücksichtigt werden!

Der Bundestag muss dem gemeinsamen Antrag am Donnerstag noch zustimmen. Bei einer Zustimmung würde Lübeck rund 50 Mio. Euro an übergesetzlichen Lärmschutzmaßnahmen erhalten. Konkret teilt sich die Summe auf in 34,8 Mio. Euro für übergesetzlichen Lärmschutz, 14,2 Mio. Euro für Erschütterungsschutz sowie 1,2 Mio. Euro für übergesetzliche Vollschutzmaßnahmen.

Diese übergesetzlichen Summen sind ein Ergebnis gelungener Öffentlichkeitsbeteiligung im Verkehrsbereich. Insbesondere für große Verkehrsvorhaben sollte ein solcher Vorgang weiterhin Schule machen!“