Lübeck ist Modellstandort „Smart City“ Hansestadt erhält fast 13,5 Millionen Förderung vom Bund

Gabriele Hiller-Ohm auf dem Dach des Jakob-Kaiser-Hauses Bild: Gabriele Hiller-Ohm

Lübeck wurde neben 31 anderen Städten für eine Förderung im Rahmen des Bundesprogramms „Modellprojekte Smart Cities“ ausgewählt. Ziel des Programms ist die Förderung von Entwicklung und Nutzung digitaler Technologien auf kommunaler Ebene. Dazu äußert sich die Lübecker Bundestagsabgeordnete Gabriele Hiller-Ohm (SPD):

 

„Ich freue mich, dass Lübeck jetzt zu den begehrten Smart City Modellstandorten zählt. In den nächsten sieben Jahren wird unsere Hansestadt insgesamt fast 13,5 Millionen Euro erhalten, um unter Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern und Akteurinnen und Akteuren Vorhaben im Bereich Digitalisierung umzusetzen.  Das ist ein richtig großer Brocken, den wir für Lübeck an Land ziehen konnten. Lübeck hat sich mit einer überzeugenden Strategie für die gesamte Stadt beworben und wird die Fördersumme in Einzelprojekte investieren, wie zum Beispiel Sensortechnik und neue Bürgerbeteiligungssysteme. Ziel ist, einen großen Schritt in Richtung mehr Effizienz, Fortschritt, Nachhaltigkeit und  modernem Arbeitsalltag zu machen. Besonders froh bin ich, dass Lübeck die volle Fördersumme erhält, die beantragt wurde. Hier war viel Vorarbeit nötig, die sich nun ausgezahlt hat.

 

Seit 2019 unterstützt der Bund mit dem Programm „Modellprojekte Smart Cities“ Zukunftsprojekte für die Entwicklung und Umsetzung digitaler Technologien in der Stadtentwicklung. Im Sommer 2020 haben wir im Bundestag ein umfangreiches Konjunkturpaket insbesondere zur Überwindung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie beschlossen. In diesem Zusammenhang wurden auch die Mittel für die „Modellprojekte Smart Cities“ aufgestockt.

 

Eine Zukunft ohne Digitalisierung und Vernetzung ist nicht mehr denkbar. Das gilt für alle Städte und Gemeinden, die den künftigen Herausforderungen innovativ und dynamisch begegnen wollen. Die ausgewählten Projekte stellen ein vielfältiges Bündel von Lernbeispielen für die Breite der kommunalen Landschaft dar, in dem auch die unterschiedlichen regionalen, räumlichen und strukturellen Ausgangssituationen deutscher Kommunen abgebildet werden. So sind Modellprojekte nicht nur in wachsenden Metropolregionen, sondern auch in Kleinstädten oder Kommunen mit schrumpfender Bevölkerung für eine Förderung ausgewählt worden. Deshalb ist es besonders toll, dass unsere Stadt in vollem Umfang berücksichtigt wurde!“