Effektive Hilfen für den Tourismus – die Überbrückungshilfen werden verbessert

Gabriele Hiller-Ohm auf dem Dach des Jakob-Kaiser-Hauses Bild: Gabriele Hiller-Ohm

Die Überbrückungshilfen werden nicht nur bis Ende diesen Jahres verlängert, sondern die Konditionen der Hilfen auch deutlich verbessert. Das teilte Bundesfinanzminister Olaf Scholz heute mit. Dadurch können auch die vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen im Tourismus effektivere Unterstützung in der Krise erhalten. Dazu die tourismuspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion und Abgeordnete für Lübeck, Gabriele Hiller-Ohm:

„Der Einsatz für die vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen und ihre Beschäftigte hat sich gelohnt! Wir Tourismuspolitikerinnen und –politiker der SPD-Bundestagsfraktion haben uns dafür stark gemacht, dass die Überbrückungshilfen weiter nachgebessert werden. Die Überbrückungshilfen haben sich als ein effektives Instrument in der Krise erwiesen. Es ist einmalig in der Geschichte der Bundesrepublik, dass Unternehmen nicht rückzahlbare Zuschüsse erhalten.

Dafür hat die Bundesregierung knapp 25 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt, wovon jedoch erst ein kleiner Teil abgerufen wurde. Gleichzeitig gab es viele Forderungen nach einer noch passgenaueren Ausschüttung der Gelder. Ich freue mich, dass unser Werben gefruchtet hat und die Überbrückungshilfen jetzt noch effektiver verwendet werden können.

Die Fördersätze erhöhen sich (bis zu 90 Prozent der Fixkosten können übernommen werden), die Deckelung von 9.000 bzw. 15.000 Euro für kleine Betriebe entfällt, die Personalkosten-Pauschale wird auf 20 Prozent erhöht und antragsberechtigt sind Unternehmen, die bereits einen Umsatzeinbruch von 30 Prozent haben. Dies sind sehr wichtige Verbesserungen, die insbesondere Unternehmen des Tourismusbereichs zugute kommen. Das zeigt auch: Tourismus bekommt immer mehr Aufmerksamkeit in der Politik, was sehr zu begrüßen ist!“