Bund fördert Projekt zur KI-Kompetenz

Bild: Gabriele Hiller-Ohm

Im Rahmen der „Initiative Neue Qualität der Arbeit“ (INQA) fördert das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) ein Projekt zum Aufbau und zur Förderung von Kompetenzen im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Der Schwerpunkt des Projekts „KomKI – Kompetenzen über KI aufbauen, Lern und Experimentierräume zur Entwicklung konstruktiver, reflexiver und präventiver KI-Kompetenz“ soll dabei auf der Förderung digitaler Kompetenzen im Handwerk liegen. Mehr als zwei Millionen Euro werden vom BMAS für das Projekt der Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) in Lübeck bereitgestellt. Offizieller Projektstart ist am Freitag den 25.09.2020. Dazu die Lübecker SPD-Bundestagsabgeordnete, Gabriele Hiller-Ohm, Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales:

„Der digitale Wandel stellt uns alle vor große Herausforderungen. Das gilt insbesondere für die vielen kleinen und mittleren Unternehmen, die mit den Transformationsprozessen konfrontiert sind. Deshalb freue ich mich sehr, dass das BMAS diesen Wandel begleitet und die Unternehmen und Organisationen bei der Entwicklung neuer Prozesse unterstützt. Denn die digitale Transformation ist für uns alle eine große Chance. Wir müssen dabei aber sicherstellen, dass die Unternehmen auch die Möglichkeit haben, diese Chancen optimal zu nutzen. Genau hier setzt das Projekt „KomKI“ der Fortbildungsakademie der Wirtschaft an.“

 

Die Fortbildungsakademie der Wirtschaft in Lübeck beschäftigt sich schon seit Längerem mit der digitalen Transformation. Mit dem Projekt „GeZu 4.0“ („Gemeinsam Zukunft 4.0“) hat die Akademie bereits ein aktuelles Projekt, das sich mit dem digitalen Wandel und dessen Auswirkungen auf Unternehmen auseinandersetzt. Auch dieses Projekt wird im Rahmen der „Lern- und Experimentierräume“ vom BMAS gefördert. Das neue Projekt soll nun die Förderung von Kompetenzen im Bereich der Künstlichen Intelligenz untersuchen. Das Angebot richtet sich vor allem an das Handwerk. Dabei soll die Zielgruppe in die Lage versetzt werden, KI-Lösungen, sowie die schleichende KI-Integration in Anwendungen zu erkennen und dabei  aktiv an grundlegenden KI-Gestaltungsvorstellungen mitzuwirken. Dazu der Projektleiter, Herr Volker Jödicke: „Wir freuen uns jetzt auf die Startphase des Projektes und werden mit unseren Erfahrungen aus „Gezu 4.0“ wohl auch sehr zügig in die Umsetzung einsteigen können.“

 

Hiller-Ohm weiter: „Mit der Einrichtung der betrieblichen Lern- und Experimentierräume gibt die Bundesregierung eine Antwort auf die Herausforderungen und offenen Fragen, die die Digitalisierung der Arbeitswelt stellt. In geschützten Räumen können Unternehmen und Verwaltungen neue Arbeitsweisen erproben, die in den Themenfeldern Führung, Chancengleichheit und Teilhabe, Gesundheit oder Wissensmanagement durchgeführt werden. Gemeinsam und ohne Vorbehalte soll nach neuen Wegen gesucht werden, den Wandel der Arbeitswelt zu gestalten. Ziel ist, dass die Ergebnisse der Experimentierräume insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen Impulse für betriebliche Veränderungsprozesse geben.

 

Für die Smart-City Lübeck ist die Förderung ein tolles Signal und knüpft gut an die digitale Strategie der Hansestadt an. Die hat – neben vielen weiteren Punkten – das Ziel, Lübecker Unternehmen bei der digitalen Transformation zu unterstützen. Dabei sollen die Unternehmen von neuen Erkenntnissen optimal profitieren. So stellen wir gemeinsam sicher, dass Lübeck den neuen und alten Unternehmen bestmögliche, moderne Standortfaktoren bieten kann.“

Weitere Informationen zu dem laufenden Projekt „GeZu 4.0“ der Fortbildungsakademie der Wirtschaft finden Sie unter: https://gezu4punkt0.de/