Günstige KfW-Schnellkredite bald auch für kleine Unternehmen

Bild: Gabriele Hiller-Ohm

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) vergibt seit Beginn der Krise so genannte Schnellkredite ohne Prüfung durch die Hausbank. Diese Kredite sollen bald auch für Unternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten zugängig sein. Die tourismuspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion und Abgeordnete für Lübeck Gabriele Hiller-Ohm sieht darin ein weiteres effektives Hilfsinstrument für kleine Betriebe:

„Mit den günstigen Krediten der KfW können Unternehmen zusätzlich in der Krise gestützt werden. In Lübeck hat die KfW mit mehr als 77 Mio. Euro Kredite für Unternehmen gewährt. Im Herzogtum-Lauenburg gewährt die KfW Kredite im Umfang von rund 32,7 Mio. Euro. Eine wichtige Unterstützung ist dabei der so genannte KfW-Schnellkredit, bei dem das 100 prozentige Kreditrisiko bei der KfW liegt und es keine Vorabprüfung durch die Hausbank bedarf. Diese Kredite können vergleichsweise schnell ausgezahlt werden und kommen mit günstigen Konditionen.

Die KfW-Schnellkredite sind derzeit nur für Unternehmen mit mehr als 10 Beschäftigte zugängig. Zukünftig sollen aber auch kleine Unternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten Zugang zu den Schnellkrediten erhalten. Das ist besonders wichtig, um auch den kleinen Geschäfte schnell und effektiv unter die Arme zu greifen und Liquiditätsengpässe zu vermeiden.

Neben der Möglichkeit, Kredite aufzunehmen, werden kleine und mittelständische Unternehmen mit nicht rückzahlbaren Überbrückungshilfen gestützt. Für die Zeit des Teil-Lockdowns im November können von der Schließung betroffene Unternehmen zudem außerordentliche Wirtschaftshilfen beantragen. Auch Hilfen wie das Kurzarbeitergeld bestehen weiterhin.“