Endlich können die Überbrückungshilfen III beantragt werden

Gabriele Hiller-Ohm auf dem Dach des Jakob-Kaiser-Hauses Bild: Gabriele Hiller-Ohm

Am 10. Februar 2021 wurde das Antragsportal für die Überbrückungshilfen III freigeschaltet. Kleine und mittelständische Unternehmen können nun nicht rückzahlbare Zuschüsse beantragen. Dies ist insbesondere auch für den Tourismusbereich überlebenswichtig. Dazu die Lübecker Bundestagsabgeordnete und tourismuspolitische Sprecherin, Gabriele Hiller-Ohm:

 

„Was lange währt, wird endlich gut: endlich können die Überbrückungshilfen III beantragt werden. Für die vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen sind diese nicht rückzahlbaren Zuschüsse überlebenswichtig – gerade, wenn der derzeitige Lockdown jetzt noch einmal verlängert wird.

 

Die Hilfen kommen gerade noch rechtzeitig. Bundesfinanzminister Scholz hat die finanziellen Mittel schon seit Monaten bereit gestellt. Jetzt muss Bundeswirtschaftsminister Altmaier dafür sorgen, dass die Hilfen schnell und einfach bei den Unternehmen ankommen.

 

Kleine und mittelständische Unternehmen können einen Großteil ihrer Fixkosten erstattet bekommen. Auch eine Pauschale für Personalkosten sowie Kosten für Auszubildende sind darin enthalten. Soloselbstständige haben Anspruch auf eine Pauschale von bis zu 7.500 Euro, die so genannte Neustarthilfe. Dies ist insbesondere eine wirkungsvolle Unterstützung für Künstler:innen und Musiker:innen.

 

Der Einzelhandel kann saisonale und verderbliche Ware über die Überbrückungshilfen geltend machen. Reiseveranstalter und Reisebüros können nach wie vor Margen und Provisionen bei den Hilfen anrechnen. Die Veranstaltungsbranche kann rückwirkend bis März 2020 Ausfall- und Vorbereitungskosten einbeziehen. Auch ein Wirtschaftlichkeitsfonds zur besseren Planbarkeit von Kulturveranstaltungen ist in Aussicht.

 

Über die Seite www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de  sind alle Informationen zusammengefasst. Anträge müssen über Steuerberatung gestellt werden.“