Praktikumsbericht: Meine zwei Wochen bei Gabriele Hiller-Ohm im Deutschen Bundestag

Zwei sehr spannende Wochen im Berliner Bundestagsbüro von Gabi sind nun leider schon vorbei. Zwei Wochen, in denen ich mich jedes Mal aufs Neue gefreut habe, in den Bundestag kommen zu dürfen. Schon lange hatte ich den Wunsch, im Zentrum der deutschen Demokratie mitarbeiten zu dürfen und zu erleben, wie die Arbeit einer Bundestagsabgeordneten aussieht.

Die erste der beiden Wochen war eine Sitzungswoche, in der ich die Möglichkeit hatte, an Sitzungen der Arbeitsgruppe Tourismus sowie an der Arbeitsgruppe Arbeit und Soziales teilnehmen zu können. Da wurde mir erst bewusst, wie viel Arbeit parallel und hinter den Kulissen stattfindet, von der wir Bürger:innen nichts mitbekommen. Das hat mich sehr beeindruckt. Jetzt kann ich mir auch was unter dem Begriff Arbeitsparlament vorstellen.

Zu meinen Aufgaben gehörten unter anderem, mich an Pressemitteilungen zu versuchen sowie den ein oder anderen Beitrag für die Social-Media Plattformen zu schreiben. Dafür musste ich mir die dafür wichtigen Informationen zusammentragen. Für meine Informationen hatte ich unterschiedliche Quellen zur Verfügung. Am liebsten habe ich mir dafür die Debatten im Plenarsaal angeschaut. Eine weitere wichtige Aufgabe ist die Beantwortung von Bürgerbriefen, welche nicht immer einfach zu beantworten waren.

Zudem bietet die SPD-Bundestagsfraktion ihren Praktikant:innen ein unglaublich vielseitiges Praktikantenprogramm. Daher konnte ich nicht nur die Arbeit im Büro kennenlernen, sondern zusammen mit anderen Praktikanten an etlichen Veranstaltungen zu wichtigen Themen wie zum Beispiel dem Wirecard Skandal teilnehmen. Diese Diskussionsrunden wurden von Politiker:innen sowie Journalist:innen  mit Fachwissen vorgetragen und im Anschluss konnten Fragen gestellt werden, wodurch sehr interessante und informative Gespräche zustande gekommen sind. Der aktuellen Corona Lage geschuldet, fanden diese nur virtuell statt.

Ich bin Gabi für diese einmalige Chance sehr dankbar und bin froh, dass ich für zwei unvergessliche Wochen Teil ihres Teams sein durfte. Besonders dankbar bin ich auch Janne und Philipp für die Erklärungen bestimmter Abläufe und vor allem die Geduld, die sie mit mir hatten.

Davide