Denkmalschutz-Sonderprogramm: St. Johannes Kirche in Kücknitz erhält rund 418.000 Euro

Gabriele Hiller-Ohm auf dem Dach des Jakob-Kaiser-Hauses Bild: Gabriele Hiller-Ohm

Am Mittwoch, den 19. Mai 2021, hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages über die Förderungen von Projekten im Rahmen des Denkmalschutz-Sonderprogramms entschieden. Mit auf der Förderliste steht auch die St. Johannes-Kirche in Kücknitz. Die Gemeinde wird ihre geplante Sanierung nun umsetzen können. Das Projekt erhält eine Förderung von fast 418.000 Euro. Auch im Betreuungswahlkreis der Bundestagsabgeordneten Gabriele Hiller-Ohm (SPD) werden zwei Projekte gefördert: Die Laves-Brücke im Gutspark in Salzau mit 45.000 Euro sowie das Probstei Museum in Schönberg mit 65.000 Euro. Dazu die Lübecker SPD-Bundestagsabgeordnete, Gabriele Hiller-Ohm:

„Ich freue mich sehr, dass der Haushaltsausschuss dieses tolle Projekt in Lübeck unterstützt. Mit der Höchstfördersumme von knapp 418.000 Euro kann die geplante denkmalgerechte Sanierung nun umgesetzt werden. Bereits im Februar habe ich mich mit den Verantwortlichen der Kirchengemeinde in Lübeck ausgetauscht und mich hier im Deutschen Bundestag für das Projekt eingesetzt. Dass ich nun zum Ende meiner Amtszeit nochmal fast eine halbe Million Euro nach Lübeck holen konnte, macht mich besonders glücklich.

Die neue zeitgemäße aber denkmalgerechte Ausgestaltung des Innenraumes wird die St. Johannes Kirche in neuem Glanz erstrahlen lassen. Als Sozialdemokratin begrüße ich es besonders, dass sich der industrielle Charakter des ehemaligen Arbeiterviertels Kücknitz in der geplanten Sanierung wiederfindet. Die Umgestaltung würdigt so die besondere Geschichte dieser „Arbeiterkirche“ und des Stadtteils. Zudem wird die geplante Modernisierung den Kirchenraum auch auf den neuesten Stand der Technik bringen und so den Bedürfnissen der Kirchengemeinde gerecht werden.

Das Denkmalschutz-Sonderprogramm wurde nun schon zum zehnten Mal aufgesetzt und ist ein absolutes Erfolgsmodell.  Gefördert wird der Substanzerhalt und die Restaurierung national bedeutsamer oder das kulturelle Erbe mitprägende Kulturdenkmäler. Ein Drittel der rund 1,3 Millionen Kulturdenkmäler gilt als gefährdet oder dringend sanierungsbedürftig. Neben Ländern und Gemeinden hilft auch der Bund, dieses kulturelle Erbe zu erhalten. Auch Lübeck konnte in der Vergangenheit immer wieder von den Denkmalprogrammen des Bundes profitieren. So wurde beispielsweise die Sanierung der Lübecker Synagoge und der St. Marien Kirche maßgeblich durch die Denkmalschutz-Programme finanziert.“