Einladung zur Veranstaltung „100 Jahre Frauenwahlrecht“ am 11.11. in Lübeck

02.11.2018 |

Vor genau 100 Jahren wurde in Deutschland das Wahlrecht reformiert. Der Aufruf „An das Deutsche Volk“ vom Rat der Volksbeauftragten vom 12. November 1918 gilt als die Geburtsstunde des Frauenwahlrechts in Deutschland. Anlässlich dieses Jubiläums lädt die Lübecker Bundestagsabgeordnete Gabriele Hiller-Ohm (SPD) zur Veranstaltung „100 Jahre Frauenwahlrecht. Ein Grund zum Feiern – und zum Weiterkämpfen für Frauenrechte“ ein. Diese findet statt: am Sonntag, 11. November 2018, von 11:00-13:00 Uhr, im Marli-Hof-Café, Wesloer Landstraße 5 b/c, 23566 Lübeck.

Als Gesprächspartnerinnen informieren und diskutieren die erste Frauenministerin des Landes Schleswig-Holstein Gisela Böhrk, die Historikerin und stellvertretende Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) Dr. Cornelia Östreich und die gleichstellungspolitische Sprecherin der SPD-Bürgerschaftsfraktion Kristin Blankenburg. Durch die Veranstaltung führt Gabriele Hiller-Ohm gemeinsam mit ihrem Kollegen Sönke Rix, Sprecher für Familie, Senioren, Frauen und Jugend der SPD-Bundestagsfraktion.

„Die Einführung des Frauenwahlrechts ist ein großartiger Meilenstein in der Geschichte der Demokratie. Nach der Verkündung am 12. November 1918 fand am 19. Januar 1919 die Wahl zur verfassungsgebenden Nationalversammlung statt – erstmalig unter Beteiligung von Frauen als Wählerinnen und Gewählte. Über 80 Prozent der wahlberechtigten Frauen gaben ihre Stimme ab. Der Frauenanteil in der Nationalversammlung lag bei 8,7 Prozent“, berichtet Hiller-Ohm, die auch Vorsitzende der Lübecker ASF ist, und fügt hinzu: „Der Frauenanteil ist inzwischen gestiegen, doch leider haben wir auch 100 Jahre nach dem großartigen Kampf der Mütter und Väter des Frauenwahlrechts immer noch keine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in den deutschen Parlamenten. Der Kampf um die Durchsetzung gleicher Rechte muss also weiter gehen. Die SPD-Bundestagsfraktion hat in den letzten Jahren wichtige Vorhaben durchsetzen können, wie eine Frauenquote für Aufsichtsräte, gesetzliche Regeln für Transparenz bei Löhnen für mehr Lohngerechtigkeit zwischen Frauen und Männern oder aktuell die Einführung der Brückenteilzeit, einem Rechtsanspruch auf die Rückkehr in eine Vollzeitstelle nach befristeter Teilzeit. Auch das Gute-Kita-Gesetz trägt zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei. Ich freue mich auf einen spannenden Austausch, welchen weiteren Meilensteinen es bedarf für echte Gleichstellung zwischen Frauen und Männern.“

Aufgrund begrenzter Platzkapazitäten ist eine Anmeldung per E-Mail an
gabriele.hiller-ohm@bundestag.de oder Telefon (0451) 38 46 895 notwendig.