Gabriele Hiller-Ohm zum Wahlausgang in Lübeck

25.09.2017 |

Zum Ausgang der Bundestagswahl im Wahlkreis Lübeck erklärt die Lübecker Bundestagsabgeordnete Gabriele Hiller-Ohm (SPD):

„Ich danke allen 43.574 Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die mir ihr Vertrauen ausgesprochen haben. Leider haben die Stimmen knapp nicht gereicht, um das Direktmandat für die SPD zu verteidigen. Obwohl ich den Abstand zwischen Erst- und Zweitstimmen sogar ausbauen konnte und von allen SPD-Kandidierenden in Schleswig-Holstein noch das beste Ergebnis geholt habe. Offenbar ist es jedoch nicht ausreichend gelungen, die Wählerinnen und Wähler in den SPD-Hochburgen zu mobilisieren. So ist in Moisling, Kücknitz oder Buntekuh nur rund jede und jeder Zweite zur Wahl gegangen. Am Ende war auch der Bundes- und Landestrend zu schlecht für die SPD. So haben wir leider im Bund, im Land und auch bei uns im Wahlkreis Lübeck deutlich an Stimmen verloren und überall schmerzliche Niederlagen erlitten.

Ich gratuliere meiner Mitbewerberin Prof. Claudia Schmidtke zu ihrem Erfolg und wünsche ihr eine glückliche Hand für unsere wunderbare Hansestadt und die Dörfer rundherum.

Auch ich werde über die Landesliste wieder in den Bundestag einziehen und mich in der neuen Wahlperiode dort und vor Ort weiter mit viel Kraft und Leidenschaft für Lübeck und die Region einsetzen.

Das bundesweite Wahlergebnis ist eine klare Absage an die Große Koalition. Deshalb finde ich es richtig, dass die SPD im Bundestag die Opposition anführen wird – und nicht die AfD. Wir werden über Inhalte deutlich machen, dass die AfD keine Alternative für Deutschland ist.“