Gesundheitsprävention stärken: SPD-Abgeordnete Hiller-Ohm und Eickhoff-Weber unterstützen Einrichtung eines Sozialmedizinischen Zentrums in Neumünster

Bild (v.l.n.r.): Beim Gespräch über das Projekt im September 2018: Kirsten Eickhoff-Weber, MdL, PD Dr. med. Ivo Markus Heer, Gabriele Hiller-Ohm, MdB, Erster Stadtrat Carsten Hillgruber, FEK-Geschäftsführer Alfred von Dollen
11.10.2018 |

Wie lässt sich Gesundheitsprävention vor Ort stärken, und welche Angebote braucht es dafür? Das Friedrich-Ebert-Krankenhaus in Neumünster verfolgt dazu aktuell eine konkrete Projektidee: die Einführung eines Individuellen Präventionsmanagement-Programmes im Rahmen eines Sozialmedizinischen Zentrums Neumünster. Dieses Projekt wäre bundesweit Vorreiter in Sachen Prävention. Die für Neumünster zuständige SPD-Bundestagsabgeordnete Gabriele Hiller-Ohm hat sich dazu gemeinsam mit der Neumünsteraner SPD-Landtagsabgeordneten Kirsten Eickhoff-Weber und dem Ersten Stadtrat Carsten Hillgruber zum Gespräch mit Krankenhausgeschäftsführer Alfred von Dollen sowie dem Ärztlichen Direktor und Chefarzt der Frauenklinik, PD Dr. med. Ivo Markus Heer, der die Projektskizze dazu entwickelt hat, getroffen. Die SPD-Politikerinnen sagten ihre politische Unterstützung zu.

„In unserer älter werdenden Gesellschaft sind Gesundheitsförderung und Prävention wichtiger denn je. Im Koalitionsvertrag bekennen sich SPD, CDU und CSU deshalb dazu, die Gesundheitskompetenz der Bevölkerung und die Prävention in allen Lebensbereichen deutlich zu stärken. Die Einrichtung eines Sozialmedizinischen Zentrums am Friedrich-Ebert-Krankenhaus in Neumünster wäre ein bundesweit wegweisendes Modellprojekt. Mit präventiven Angeboten, die ganz konkret die individuellen Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten in den Mittelpunkt stellen, kann dafür Sorge getragen werden, dass die Akutmedizin weniger in Anspruch genommen werden muss. Mit dem Innovationsfonds haben wir als Koalition auf Bundesebene Fördermöglichkeiten geschaffen, um die medizinische Versorgung durch Prävention zu erweitern. Ich setze mich in Berlin mit Nachdruck dafür ein, dass die Idee des Sozialmedizinischen Zentrums in Neumünster umgesetzt werden kann“, erklärt Gabriele Hiller-Ohm.

Kirsten Eickhoff-Weber, die auch bezüglich dieser Projektidee schon lange in Kontakt mit dem Friedrich-Ebert-Krankenhaus steht, sichert ihre weitere Unterstützung für dieses Neumünsteraner Gesundheitsprojekt zu: „Das Projekt eines Sozialmedizinischen Zentrums in Neumünster greift den Präventionsgedanken auf, den wir in Neumünster mit dem ‚Handlungskonzept Armut‘ auch verfolgen. Das Friedrich-Ebert-Krankenhaus bringt zudem Erfahrungen zur sozialmedizinischen Betreuung aus dem Projekt ‚Begleitet ins Leben: Hilfe für junge Mütter‘ ein. Der Ansatz eines Sozialmedizinischen Zentrums ist genau der richtige: Nah bei den Menschen durch präventive Angebote den Drehtüreffekt der Akutmedizin mittel- und langfristig überwinden“, so Eickhoff-Weber, die auch Vorsitzende der SPD Neumünster ist.