Hiller-Ohm: Haushaltsausschuss beschließt mehr Geld für Deutschlandtourismus

07.06.2018 |

Drei Millionen Euro zusätzlich wird der Bund auf Initiative von SPD und CDU/CSU in diesem Jahr für die Förderung des Deutschlandtourismus zur Verfügung stellen. Der Haushaltsausschuss hat heute beschlossen, die Mittel für das Auslandsmarketing der Deutschen Zentrale für Tourismus um zwei Millionen Euro zu erhöhen. Eine weitere Million Euro stellt der Bund zur Förderung der Leistungssteigerung im Tourismusgewerbe bereit. Davon können auch Lübeck und die Region profitieren, erklärt die für Lübeck sowie die Ämter Berkenthin und Sandesneben zuständige Bundestagsabgeordnete Gabriele Hiller-Ohm (SPD):

„Wir stärken Deutschland als Tourismusstandort. Die zusätzlichen Mittel für das Auslandsmarketing für das Reiseland Deutschland sind gut investiertes Geld.

Die Zahl der Übernachtungen ausländischer Gäste steigt seit acht Jahren auf Rekordniveau und trägt zu immer höheren Steuereinnahmen bei. Daran hat die erfolgreiche Arbeit der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) entscheidenden Anteil. Im harten Wettbewerb um Marktanteile gegenüber Spanien, Italien oder Frankreich sollen die zusätzlichen zwei Millionen Euro dringend benötigte Investitionen in das Online-Marketing sowie in die digitale Infrastruktur der DZT ermöglichen. Das wird dazu beitragen, dass Deutschland einen internationalen Spitzenplatz als Reiseziel behält. Vom stärkeren Auslandsmarketing können auch die Hansestadt Lübeck als Weltkulturerbe-Reiseziel sowie auch der ländliche Raum wie die Stecknitzregion profitieren, die mit Natur und Wassertourismus punktet.

Außerdem wollen wir mit dem Aufwuchs des Haushaltstitels des Bundeswirtschaftsministeriums zur Förderung der Leistungssteigerung im Tourismusgewerbe um eine Million Euro die mittelständisch geprägte Tourismuswirtschaft weiter stärken. Damit können wichtige Grundlagenuntersuchungen im Deutschlandtourismus sowie wegweisende touristische Modellvorhaben und bundesweite Pilotprojekte gefördert werden. Durch das neue Kompetenzzentrum für Tourismus, das vor kurzem seine Arbeit aufgenommen hat, können die Bundesmittel noch zielgenauer eingesetzt werden. Wir werden damit auch die Arbeit an einer nationalen Tourismusstrategie, die wir im Koalitionsvertrag vereinbart haben, befördern.“