Haushaltsausschuss stärkt THW-Haupt- und Ehrenamtliche deutlich

29.06.2018 |

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat auf Initiative der SPD die Mittel für das Technische Hilfswerk (THW) deutlich erhöht. Mehr als 80.000 Helferinnen und Helfer werden von den Beschlüssen profitieren. Die SPD setzt somit auch in 2018 ihr großes Engagement aus der vergangenen Legislaturperiode zugunsten der im THW engagierten Haupt- und Ehrenamtlichen fort. Dazu erklärt die SPD-Bundestagsabgeordnete Gabriele Hiller-Ohm:

„Ich bin stolz und glücklich, dass es der SPD wieder gelungen ist, für die so wichtige Arbeit des THW mehr Geld zur Verfügung zu stellen. Das THW ist unerlässlich für den Zivil- und Katastrophenschutz und muss deshalb vernünftig ausgestattet sein. Auch der THW-Ortsverband in Lübeck profitiert ab 2019 mit zwei neuen Großfahrzeugen. Nach den beschlossenen Mittelerhöhungen der letzten Jahre kann sich das THW dieses Jahr erneut auf uns Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten verlassen. Besonders freut mich die Erhöhung der seit 20 Jahren unveränderten Aufwandsentschädigungen für Ehrenamtliche um 800.000 Euro auf 3,2 Mio. Euro. Ehrenamtliches Engagement ist unverzichtbar für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und muss dementsprechend honoriert werden.

Um die Ehrenamtlichen zu entlasten, haben wir ebenso die hauptamtlichen Strukturen gestärkt. 120 zusätzliche Stellen für die Aufgaben des Liegenschaftsmanagements, des Arbeitsschutzes und der IT-Sicherheit wurden bewilligt. Außerdem haben wir 74 Stellen entfristet. Als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten war uns dieser Punkt sehr wichtig, damit die Betroffenen mehr Planungssicherheit haben.

Es ist uns generell ein großes Anliegen, die Stellenausstattung des THW weiter zu verbessern. Das Stellenhebungsprogramm der letzten Jahre haben wir daher fortgesetzt. Das schafft Möglichkeiten für Beförderungen und drückt unsere Wertschätzung für die wichtige Arbeit des THW aus. Dadurch ist das THW noch besser ausgestattet und kann die herausfordernden Aufgaben auch weiterhin meistern.“