Hiller-Ohm und Lindenau: Sportzentrum Falkenwiese wird Lübeck bereichern – Vereine nicht im Regen stehen lassen

21.09.2017 |

Heute Nachmittag berät der Schul- und Sportausschuss der Lübecker Bürgerschaft über das Realisierungskonzept des Sportzentrums Falkenwiese. Mit rund 2,7 Millionen Euro fördert der Bund das neue Sport- und Freizeitzentrum an der Falkenwiese, das im kommenden Jahr gebaut werden soll.

Dazu erklärt die Lübecker Bundestagsabgeordnete Gabriele Hiller-Ohm (SPD): „Ich bin froh, dass die Planungen endlich abgeschlossen werden konnten, damit die erheblichen Bundesmittel genutzt werden können, um das neue Sport- und Freizeitzentrum zu bauen. Dafür hatte ich mich in Berlin eingesetzt – mit Erfolg. Der Bund finanziert rund zwei Drittel der Gesamtkosten von fast vier Millionen Euro.

Wenn die Bürgerschaft nun grünes Licht gibt, wird im kommenden Jahr an der Falkenwiese direkt an der Wakenitz ein tolles Areal mit vielfältigsten Sportangeboten entstehen – von Beachvolleyball über Skaten bis Klettern ist alles dabei. Das wird dem sportlichen Leben in der Hansestadt einen Schub geben und die soziale Integration aller Bevölkerungsgruppen fördern. Ich hoffe, dass der Vereins- und Schulsport sowie alle sportbegeisterten Lübeckerinnen und Lübecker davon wie geplant ab Herbst nächsten Jahres profitieren können.“

Jan Lindenau, Bürgermeister-Kandidat (SPD), ergänzt: „Dank der Bundesförderung entsteht eine tolle Anlage für den Freizeit- und Breitensport. Der Bereich an der Wakenitz mit Nähe zum Schulgarten wird sicher zu einem neuen Anziehungspunkt für viele Lübeckerinnen und Lübecker. Bei aller Freude über das was hier entsteht, dürfen wir nicht außer Acht lassen, dass der Auslöser für diese Planung eigentlich die Neuordnung des Sports für die Vereine Phönix, Lübecker Judoclub und Tanzclub Hanseatic im Bereich der Falkenwiese sein sollte. Hier ist bisher nichts vorangegangen. Die zuständige Sportsenatorin hüllt sich in Schweigen und die Vereine hängen in der Luft. Bereits vor einem Jahr hatte die Bürgerschaft der Verwaltung den Auftrag erteilt. Auch hier muss mit Hochdruck an einer Lösung gearbeitet werden, damit die Vereine endlich Planungssicherheit bekommen und die Hängepartie beendet wird.“