Hiller-Ohm: Traditionssegler kommen in ruhigeres Fahrwasser

07.03.2018 |

Endlich Sicherheit für die Traditionssegler: Heute wurde im Bundesverkehrsministerium die Sicherheitsverordnung zur Traditionsschifffahrt unterzeichnet. Die Reform der Verordnung über Vorschriften zu Bau und Ausrüstung von Traditionsschiffen konnte damit nach mehreren Jahren abgeschlossen werden. Dazu erklärt die Lübecker Bundestagsabgeordnete Gabriele Hiller-Ohm (SPD):

„Ich bin froh, dass endlich ein tragbarer Kompromiss zwischen dem Bundesverkehrsministerium und den Vertretern der Traditionsschifffahrt gefunden werden konnte. Das ist eine gute Nachricht für den Norden und für die Hansestadt Lübeck, wo viele Traditionssegler ihre Heimat haben.

Die Verhandlungen über die Verordnung, die einerseits mehr Sicherheit auf den Schiffen und andererseits Rechtsicherheit für die Traditionsschifffahrt schaffen soll, haben sich über mehrere Jahre hingezogen. Die ersten Entwürfe der Verordnung enthielten Anforderungen, die mit dem ehrenamtlichen Engagement der Traditionssegler nicht vereinbar waren. Dank des dauerhaften öffentlichen Drucks der Traditionsschiffsverbände und der SPD-Abgeordneten aus dem Norden war es gelungen, deutliche Nachbesserungen zu erreichen.

Mit den nun beschlossenen praxistauglichen Regelungen können die mehr als hundert Traditionssegler in ruhigeres Fahrwasser gelangen und müssen nicht mehr um ihre Existenz bangen. Wichtig sind vor allem die Zusicherung des Bestandsschutzes für die Flotte sowie die finanziellen Zusagen des Bundes für die notwendigen technischen Verbesserungen. Außerdem ist festgelegt, eine Ombudsstelle einzurichten, die in strittigen Fragen neutral entscheiden soll.

Gemeinsam mit meinen SPD-Fraktionskolleginnen und -kollegen werde ich die tatsächliche Umsetzung der Verordnung weiter genau beobachten und in Kontakt mit den Verbänden bleiben. Die Traditionsschifffahrt lebt vom Ehrenamt und muss als maritimes kulturelles Erbe – auch in Lübeck – erhalten bleiben.“