Hiller-Ohm und Jörn Puhle: Koalition stärkt Kitas und entlastet Familien

20.09.2018 |

Die Bundesregierung hat gestern den Entwurf für ein Gute-Kita-Gesetz beschlossen. Damit ist die Grundlage für gute Bildung und Betreuung von Anfang an gelegt. Der Gesetzentwurf sieht vor, die Qualität in der Kindertagesbetreuung zu verbessern und Eltern bei den Gebühren bis hin zur Gebührenfreiheit zu entlasten. Davon werden auch viele Familien in Lübeck profitieren.

Für die SPD-Bundestagsabgeordnete Gabriele Hiller-Ohm ist das ein wichtiges Zeichen: „Noch nie zuvor wurde so viel Geld in Kitas gesteckt. Der Bund investiert 5,5 Milliarden Euro in die Qualität der Kitas und erweitert die Beitragsfreiheit für Familien mit geringem Einkommen. Zusätzlich werden mit dem Gesetz die Elternbeiträge sozial gestaffelt. Das ist ein großer Erfolg für die SPD. Jedes Kind muss die gleichen Chancen auf gute Kinderbetreuung haben.“

Neben dem Gute-Kita-Gesetz startet der Bund eine Fachkräfteoffensive für Erzieherinnen und Erzieher und baut die Betreuungskapazitäten weiter aus. Ziel ist es, mehr Menschen für den Beruf zu begeistern und die Ausbildungsbedingungen zu verbessern.

Jörn Puhle, Mitglied der Lübecker SPD-Bürgerschaftsfraktion und Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses, sieht auch positive Auswirkungen für Lübeck: “Das Gute-Kita-Gesetz ist ein enorm wichtiger Schritt zu mehr Qualität und Gerechtigkeit in der Kindertagesbetreuung und passt zur aktuellen Diskussion in Lübeck, beispielsweise zum Thema Schließzeiten. Die Fachkräfteoffensive ist sehr begrüßenswert. Ihr müssen allerdings noch weitere Schritte folgen. Eine Erhöhung der kostenfreien Ausbildungsplätze an den Fachschulen, mehr Konzepte für Quereinsteiger oder die duale Ausbildung. Wir erleben bereits jetzt einen Mitarbeiter-Wettbewerb unter den Trägern der Jugendhilfe und wir können es uns nicht erlauben, die dringend notwendigen Verbesserungen aufgrund von fehlendem Personal nicht umsetzen zu können. Auch hier erhoffen wir uns deutliche Impulse seitens der Bundesregierung.“

Das Gesetz soll zum 01. Januar 2019 in Kraft treten und wird im Herbst in die parlamentarischen Beratungen des Bundestages gehen.