Otto-Wels-Preis: SPD-Fraktion zeichnet bürgerschaftliches Engagement aus

10.01.2018 |

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Gabriele Hiller-Ohm ruft Engagierte aus Lübeck und den Ämtern Berkenthin und Sandesneben auf, sich für den „Otto-Wels-Preis für Demokratie 2018“ zu bewerben. Mit dem Preis zeichnet die SPD-Bundestagsfraktion Projekte und Initiativen aus, die sich für ein nachbarschaftliches Gemeindeleben, für soziale Integration in der Kommune oder ein lebendiges Miteinander im Stadtquartier einsetzen.

„Wir suchen kreative Ideen und Konzepte, mit denen sich unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger für mehr Lebensqualität und sozialen Zusammenhalt in ihrer Stadt oder Gemeinde engagieren“, erklärt Hiller-Ohm. „Wenn sich Menschen zusammentun, um ganz praktisch für andere da zu sein oder ihr Umfeld noch lebenswerter zu machen, stärken sie die Solidarität unserer Gesellschaft und letztlich unsere Demokratie.“

Um den „Otto-Wels-Preis 2018“ können sich nicht-kommerzielle, gemeinnützige Initiativen, Vereine und Projekte bewerben, in denen bürgerschaftliches Engagement eine maßgebliche Rolle spielt. „Aktive Nachbarschaftshilfe, Freizeittreffs, die Menschen zusammenbringen oder Projekte, die soziale Integration fördern – es gibt eine Menge guter Initiativen in der Hansestadt und auf den Dörfern unserer Region“, so Hiller-Ohm.

Den ausgezeichneten Projekten winken attraktive Geldpreise, die von den SPD-Bundestagsabgeordneten gestiftet werden. Die Gewinner werden außerdem für den Deutschen Engagementpreis nominiert. „Die Preisträgerinnen und Preisträger laden wir zur Preisverleihung nach Berlin ein. Es wäre toll, wenn dann auch ein Projekt aus Lübeck oder den Ämtern darunter ist“, sagt Hiller-Ohm. Die Wettbewerbsausschreibung und das Teilnahmeformular sind unter www.spdfraktion.de/ottowelspreis abrufbar. Einsendeschluss ist der 14. Februar 2018.

Die SPD-Bundestagsfraktion verleiht den „Otto-Wels-Preis“ 2018 bereits zum sechsten Mal. Anliegen des Preises ist es, die Erinnerung an die Schrecken der Nazi-Herrschaft wachzuhalten und das gesellschaftliche Bewusstsein dafür zu schärfen, dass die Grundlagen von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit immer wieder erneuert und gefestigt werden müssen. „Eine starke Zivilgesellschaft ist das beste Bollwerk gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Nationalismus“, so Hiller-Ohm abschließend.