Hiller-Ohm zum Tag der Arbeit: Zeit für mehr Gerechtigkeit – Zeit für gute und sichere Arbeit

Persönliches
28.04.2017 |

Zum Tag der Arbeit am 1. Mai rufen SPD und Gewerkschaften auf, gemeinsam für gute Arbeit, soziale Gerechtigkeit und sichere Arbeitnehmerrechte zu demonstrieren. Denn Gerechtigkeit auf dem Arbeitsmarkt kommt nicht von selbst. Die SPD hat in der Großen Koalition wichtige Fortschritte für gute Arbeit und Verbesserungen der Rente erreicht. Leider blockiert die CDU weitere Gesetzesänderungen für mehr gute und sichere Arbeit wie die Abschaffung der sachgrundlosen Befristung oder die Einführung des Rückkehrrechts von Teilzeit in Vollzeit. Dazu erklärt die für Lübeck und die Ämter Berkenthin und Sandesneben zuständige SPD-Bundestagsabgeordnete Gabriele Hiller-Ohm:

„Freiheit, Gerechtigkeit, Solidarität – dafür treten wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten seit mehr als 150 Jahren ein. Wir wollen, dass Menschen von ihrer Arbeit gut leben können und sozial abgesichert sind. Soziale Gerechtigkeit ist leider keine Selbstverständlichkeit. Sie muss tagtäglich neu erkämpft werden.

Der SPD geht es vor allem um sichere Arbeit, selbstbestimmte Arbeitszeiten und einen engen Schulterschluss mit den Gewerkschaften. Die CDU sieht bei vielen Themen keine Notwendigkeit zu handeln und steht auf der Gerechtigkeitsbremse: Zum Beispiel bei der Abschaffung von sachgrundlosen Befristungen, der Regulierung von Managergehältern oder einer armutsfesten Solidarrente. Ebenso blockiert die Union die im Koalitionsvertrag vereinbarte Einführung einer befristeten Teilzeit und damit das Rückkehrrecht von Teilzeit in Vollzeit. Es gibt bereits das Recht aus Vollzeit in Teilzeit zu gehen. Dies muss aber auch umgekehrt gelten. Dafür werden wir weiter kämpfen – damit reduzierte Arbeitszeit nicht zur Teilzeitfalle wird.

Deshalb werden wir am 1. Mai auch deutlich machen, dass es Zeit für mehr Gerechtigkeit ist. Wir stehen an der Seite der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer – sichere, gute und faire Arbeit ist unser Maßstab: Für junge Menschen, damit sie ihre Zukunft planen können. Für Ältere, auch am Ende ihres Berufslebens. Für starke Betriebsräte und Gewerkschaften, die darauf achten, dass die Interessen der Beschäftigten nicht zu kurz kommen. Dafür lohnt es sich gemeinsam zu kämpfen!“