Hiller-Ohm: Wegfall der Bundesmittel für St. Annen-Museum ist enttäuschend

29.09.2017 |

Zum Verzicht auf die Sanierung des Kellergewölbes des St. Annen-Museums bei Wegfall der Bundesmittel erklärt die Lübecker Bundestagsabgeordnete Gabriele Hiller-Ohm (SPD): 

„Es ist enttäuschend, dass mit der Entscheidung der Kultursenatorin Kathrin Weiher bereits zum zweiten Mal 350.000 Euro bewilligter Fördermittel des Bundes für die Sanierung des Kellergewölbes des St. Annen-Museums wegfallen.

Die Bundesmittel sind nicht einfach einzuwerben, da sehr viele Kommunen Fördergelder beantragen – und zwar deutlich mehr, als zur Verfügung stehen. Das sollte bei einer Priorisierung von städtischen Maßnahmen beachtet werden.

Es wirkt unprofessionell, wenn städtische Mittel, die von der Bürgerschaft bereits zur Kofinanzierung bewilligt wurden, kurzfristig wieder gestrichen werden und damit das gesamte Projekt gekippt wird. Ich erwarte, dass zukünftig bei der Beantragung von Bundesmitteln die städtische Beteiligung sichergestellt ist.

Als Lübecker Abgeordnete werde ich mich selbstverständlich weiterhin für die Sanierung des Kellers des St. Annen-Museums einsetzen, sobald die städtische Finanzierung steht. Eine zweimalige Rückgabe der Fördergelder aus Berlin macht eine weitere Mittelbewilligung allerdings deutlich schwieriger.“